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„I’m not a businessman. I’m a business, man!”

FH-Assistent
Mag. Peter Winkler
im Interview


Noch vor Semesterende traf KOMMPress-Redakteur Christian Marquart den neuen FH-Assistenten
Herrn Mag. Peter Winkler.
Als FH-Assistent ist Mag. Winkler für die Forschungsplanung und -durchführung sowie die Lehre im wissenschaftlichen Arbeiten tätig.

Für euch hat KOMMPress herausgefunden, wie der neue Mitarbeiter so "tickt", was sein Motto ist und wie er seine Traumfrau beschreibt.

KOMMPress: Wie würden Sie einem Freund - der keine Ahnung davon hat - unser Studienthema integrierte Kommunikation beschreiben?

Winkler: Integrierte Kommunikation verstehe ich in erster Linie als ein Managementmodell, das versucht, die internen und externen Kommunikationsbereiche in einer Organisation im Sinne einer konsistenten Gesamterscheinung aufeinander abzustimmen. Mit einem Soziologie-Freund würde ich auf dieser Basis wohl weiter diskutieren, wie so ein Konzept mit den Annahmen von System-Umwelt-Differenz und interner funktionaler Differenzierung in Organisationen vereinbar ist. Mit allen anderen würde ich wohl eher darüber sprechen, welchen Mehrwert so ein Ansatz für die Praxis in all ihrer Heterogenität bergen kann.

„Ich wollte eigentlich Malerei studieren...”

KOMMPress: Welche Berufsträume hatten Sie nach ihrem Schulabgang?

KOMMWinkler (hier als Teil der Collage im Jahrbuch, er ist der "Bart" im Bild): Ich wollte eigentlich Malerei an der Universität für Angewandte Kunst studieren, bin dann aber schnell draufgekommen, dass man sich im künstlerischen Feld für meinen Geschmack zu sehr mit sich selbst auseinandersetzen muss. Ich habe mich dann nach einem Studium umgeschaut, wo ich Abläufe eher von der Außenposition beobachten kann - und bin zur Soziologie gekommen!

KOMMPress: Malen Sie noch?

Winkler: Ich habe mit dem Umzug nach Wien leider damit aufgehört.

„Interesse am Beobachten...”

KOMMPress: Was hat Sie in die wissenschaftliche Branche getrieben?

Winkler: Das Interesse am Beobachten... und sich selbst dabei ein Stück herausnehmen zu können. Prozesse von außen zu beobachten und die dahinterliegenden Logiken zu verstehen. Der soziologische Blick, das ist es, was mir Spaß macht.

KOMMPress: Wie würden Sie das Team der KOMM beschreiben?

Mag. Peter Winkler, Mag. Christina Leitner, Mag. Peter Dietrich am Badeschiff. Foto: Szene1Winkler: Ich würde sagen, es ist ein sehr heterogenes, bunt zusammengestelltes Team. Für mich ein extrem spannendes und befruchtendes Umfeld.



(Im Bild: Mag. Winkler beim Zweitkontakt am Badeschiff mit den KOMM-Institutsmitgliedern Mag. Leitner (m.) und Mag. Dietrich (r.))

„...schon den Spitznamen „Junior“ verliehen bekommen”

KOMMPress: Empfinden Sie sich als Küken des KOMM-Instituts?

Winkler: Nein, Küken ist wohl der falsche Ausdruck, obwohl ich schon den Spitznamen „Junior“ verliehen bekommen habe. Aber das kommt wohl eher durch die Namensgleichheit mit Herrn Peter Dietrich. Aber Küken ... ich fühle mich weder untergeordnet, noch in einer schutzbedürftigen Rolle. Ich habe in dem, was ich mache, viel Freiheit und Möglichkeit mitzugestalten.

KOMMPress: Was haben Sie für einen Eindruck von KOMM-Studenten?

Mag. Peter Winkler. Foto: Stephanie ProchazkaWinkler: Das ist noch sehr verschwommen, aber ich hoffe, dass sich dies im Zuge meiner Lehre konkretisieren wird. Kontaktpunkte gab es bis jetzt noch zu wenige, um sagen zu können KOMM Studenten sind so und so.

KOMMPress: Würden Sie selber gerne am KOMM-Institut studieren?

Winkler: Ich bin sehr zufrieden mit dem was ich studiert habe, aber ich finde den Aufbau des Studiums wirklich spannend. Da sind viele didaktische Anwendungen dabei, die ich auch gern in meinem Studium gehabt hätte.



„I'm not a businessman. I'm a business, man!”

KOMMPress: Haben Sie eine Art Lebensmotto?

Winkler: "I’m not a businessman. I’m a business, man!" Das hat Jay-Z einmal in einem New York Times Interview gesagt. Ist aber wohl eher unterhaltend, als zutreffend.

KOMMPress: Haben Sie eine persönliche Vision?

Winkler: Was mich antreibt, ist in immer neue Prozesse hineinschauen zu können und draufzukommen, was sie zum Ticken bringt. Meine Vision ist, mein Leben so zu gestalten, dass sich mir immer wieder neue spannende Herausforderungen stellen.

KOMMPress: Welchen Freizeitaktivitäten gehen Sie nach?

Winkler: Kochen und bekocht werden.
Sonst der Theater- & Performancebereich, Reisen, Fortgehen.

KOMMPress: Können Sie in drei Worten Ihre Traumfrau beschreiben?

Winkler: Genügen auch zwei? Natalie Portman.

„...irgendwo dazwischen würde ich sagen.”

Zweitkontakt am Badeschiff. Foto: Raimund AppelKOMMPress kurz gefragt:
Haben Sie ein persönliches Vorbild? - Nein, eigentlich nicht.
Urlaub am Meer oder Citytrip? - Citytrip.
Selber kochen oder bekocht werden? - Selber kochen ...da kann man wenigstens sagen, wenn es nicht schmeckt.
Gefällt Ihnen der neue WKO Campus? - Ja, super!
Verheiratet, vergeben oder Single? - Das ist momentan etwas schwierig zu beantworten...irgendwo dazwischen würde ich sagen.

(Im Bild: Mag. Winkler beim Zweitkontakt am Badeschiff)

KOMMPress Redakteur christian: Danke für das Interview und den Einblick den Sie uns gegeben haben!
Danke auch an KOMMPress-Fotografin moira, Szene1 und Raimund Appel für die Fotos!

2008-11-11 17:27
von komm.zappeline
(0 Kommentare)

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